Pionierin, die mit Ideen und Gesprächen Wirkung erzielt.
Pionierin, wie ich es meine: keine Erfinderin der Glühbirne. Eine, die anders denkt; und Dinge sieht, deren Zeit gekommen ist.

01 — Wer ich bin
Ich bin Schnittstellenmensch. Seit zwanzig Jahren arbeite ich an den Übergängen: zwischen Strategie und Umsetzung, zwischen Innovation und Vertrieb, zwischen Geschäftsleitungen und ihren Teams, zwischen dem, was möglich ist, und dem, was getan wird.
Ich bin ausgebildete Primarlehrerin mit Berufserfahrung, diplomierte Journalistin, eidgenössisch diplomierte Marketingleiterin, ehemalige Head of Sales und ehemalige Innovation Managerin. Heute arbeite ich selbständig: als Sparring-Partnerin für Unternehmer:innen und Führungspersönlichkeiten, die ein Vorhaben in Bewegung bringen wollen.
Meine Methode ist das Gespräch. Über kluge Fragen, ehrliche Debatten und neue Blickwinkel kommt etwas in Bewegung — bei den Menschen, mit denen ich arbeite, und bei den Vorhaben, die sie tragen.
02 — Drei Geschichten, die zeigen, was ich tue
Das Jugendmagazin
Take off — neun Jahre Jugendmagazin in der Zentralschweiz.
Als Jugendliche haben wir gemeinsam Idee und Konzept entwickelt und in der Redaktionskonferenz der Neuen Luzerner Zeitung gepitched. Anschliessend erschien Take off monatlich, beigelegt der Neuen Luzerner, Neuen Zuger, Neuen Nidwaldner und Neuen Obwaldner Zeitung. Neun Jahre lang — danach lebte das Format als Magazin Montag weiter.
Der erste Vaterschaftsurlaub im Kanton Uri
Bei Dätwyler Schweiz AG habe ich als Innovation Manager einen Innovationsprozess eingeführt, der die Mitarbeitenden an der Werkbank mit jenen im Büro und mit dem Management verband. Niemand hatte auf einen Innovation Manager gewartet — die eigentliche Arbeit war, alle zu verbinden und den Prozess überhaupt zu ermöglichen. Eine Idee, die über alle Abteilungen hinweg Unterstützung fand, war der Vaterschaftsurlaub — der erste im Kanton Uri, Jahre vor dem eidgenössischen Vaterschaftsurlaub. Ein Innovationsprozess, der aktiv moderiert wird und Menschen verbindet, kann Produktinnovationen auslösen — und manchmal auch einen Tag mehr für eine Familie.
izi — ein Payment-Wearable bei Viseca
Als Innovation Lead verantwortete ich die End-to-End-Entwicklung eines neuen Payment-Wearables: ohne Batterie, offline, eine Bewegung genügt für die Zahlung. 91 % der Befragten fanden Zahlen damit einfacher als mit Bargeld. 83 % würden es weiterempfehlen. Im Test stieg die Kartennutzung um 50 Prozent.
03 — Stationen
Seit 2026 · Into Action — Selbständig, Sparring-Partnerin
Seit 2025 · studiobucheli GmbH, Creative Business Director
2024 – 2025 · aiaibot / Swiss Moonshot AG, Head of Sales (SaaS / AI)
2024 · BLP Digital AG, Sales & Business Development
2022 – 2023 · Universität Zürich, Lead Innovation Engagement
2021 · Victorinox, Brand Project Portfolio Manager
2015 – 2020 · Viseca Card Services, Innovation Manager und Stv. Head of Innovation Management
2010 – 2011 · Dätwyler Schweiz AG, Innovation Manager
2007 – 2010 · BrainStore Ltd, Innovation Director
2005 – 2008 · Tamedia, 20 Minuten, Schweizer Familie, Neue Luzerner Zeitung — Redaktorin und freie Journalistin
2002 – 2004 · Kanton Luzern — Klassenlehrerin an einer 5. und 6. Primarklasse
Bildung
Excellence in General Management, SGMI St. Gallen (2019)
Eidg. dipl. Marketingleiterin, SAWI und Universität St. Gallen (2010–2011)
Diplomierte Journalistin, MAZ Luzern (2005–2007)
Primarlehrerin (Bachelor of Arts in Primary Education), Lehrerseminar PH Luzern (1996–2002)
04 — Wie ich arbeite
Meine Werkzeuge sind das Gespräch und die richtige Frage. Daneben arbeite ich mit Methoden, die sich über Jahre bewährt haben: Design Thinking, Business Model Canvas, Future Storytelling, Prototyping, Design Sprints, Tools aus der Hyper Island-Schule und vom Board of Innovation.
Aber Methoden sind nur das Gerüst. Was zählt, ist die Aufmerksamkeit für das, was zwischen den Sätzen passiert.
Ich schreibe an einem Buch: Wer bin ich, wenn ich nicht arbeite?
Es geht um eine Frage, die uns alle begleitet. „Was machst du beruflich?" Eine soziale Eintrittskarte, gestellt am Apéro, beim Lunch, beim Spaziergang. Was, wenn sie wegfällt? Was bleibt von uns, wenn wir nicht mehr durch Arbeit definiert werden?
Anhand persönlicher Geschichten, gesellschaftlicher Beobachtungen und interaktiver Übungen frage ich, wie Menschen sich immer wieder neu erfinden — und wer sie dabei werden. Parallel zum Buch entsteht eine Vortragsreihe. Beides erscheint im Lauf der nächsten Monate.